Verschiedene Orte, Auslotung des eigenen Stils, Weiterentwicklung, neue Pläne

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Dieses Foto zeigt Katrin Dinges beim Tanzen im Körperraum. Auf dem Foto zentral zu sehen ist Katrin Dinges. Katrin trägt ihre Haare offen. Ihr Kopf ist zur Seite gelehnt, Augen und Mund geschlossen. Sie öffnet ihre beiden Arme und auch die Hände als würde sie die Welt umarmen wollen. Katrin trägt ein dunkles langärmeliges Oberteil. Im Hintergrund sind Teile des Körperraums zu sehen: Weiße helle Wände und ein weißer lichtdurchlässiger Vorhang vor dem Fenster.
Ich habe ja schon erwähnt, dass ich mehr für mich tanzen und neue Orte entdecken möchte.
Ein besonderes Erlebnis waren meine Kurzferien 2018 an der Ostsee. Dort habe ich im Wellensaum getanzt und das war wunderschön. Ich möchte das unbedingt wieder tun, aber auch mal verschiedene Orte in Berlin ausprobieren, z.B. den Tiergarten oder das Spreeufer oder einfach den Hof hinter meinem Haus.
Da ich eigentlich immer barfuß tanze, muss ich ausprobieren, was meine Fußssohlen so aushalten können. Die Schotersteinchen auf manchen Wegen im Tiergarten finde ich z.B. sehr unangenehm.
Eine Therapeutin hat meine Füße mal als weitere Hände bezeichnet und so ähnlich fungieren sie auch: Sie sind sehr feinfühlig und tasten enorm viel.
Ich habe mal ein Modell abgefühlt, bei dem die Tastrezeptoren auf der Haut dargestellt wurden. Es gab Schwerpunkte im Gesicht und an den Ohren, an den Händen und den Füßen. Das empfinde ich auch so. Und das ist natürlich beim Tanz auch sehr wichtig:
Der Kontakt zum Boden, das Fühlen des Untergrunds und die Interaktion mit ihm.
Ich liebe es, beim Tanz unterschiedliche Ebenen in Punkto Höhe auszuloten und dazu gehört als ein Element natürlich auch der Boden. Oft liege ich einfach darauf und tanze viel über Hände und Arme, Beine und Füße.
Auch spielen Finger und Zehen bei Körperperkussion eine zentrale Rolle oder beim Geschichtenerzählen mit dem Körper. Aber darum geht es gar nicht mal so zentral.
Wenn ich tanze, drücke ich einfach spontan aus, was gerade in mir ist. Und das sich bei dem Projekt in der Volksbühne und der darauf folgenden Ausstellung so viel positive Rückmeldungen von Leuten bekommen habe, die mich davor nie tanzen gesehen haben, hat mir sehr gut getan.
Ich habe das Geüfhl, jetzt ganz bei mir angekommen zu sein und den Tanz als Künstlerin so richtig einsetzen zu können, für mich und für andere.
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