Tanztangente

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Dieses Foto ist von 1993 und zeigt eine Aufführung der Tanztangente. Auf dem Bild sind fünf Kinder auf einer dunklen Bühne zu sehen. Die Kinder tragen Clownskostüme, die aus weißem Stoff mit großen bunten Punkten bestehen. Die Kostüme bestehen jeweils aus einer Hose mit weitem Bein und einem Oberteil mit langen Ballonärmeln. Dazu gehört ein bunter Kragen. Katrin ist das tanzende Kind mit dem roten Kragen. Ein anderes Kind hat eine gelben Kragen, ein weiteres Kind einen grünen Kragen. zwei Kinder haben einen blauen Kragen. Vervollständigt wird das Kostüm durch einen spitzen Hut, der ebenfalls weiß ist und große bunte Punkte hat. Die Kinder tanzen und wenden sich dem Publikum zu. Jedes Kind hält einen langen runden Stock in den Händen.
Wie früh ich dort angefangen habe, weiß ich nicht mehr, aber ich muss noch sehr klein gewesen sein. Anfangs war es eine Eltern-Kind-Gruppe, später habe ich auch allein dort weitergetanzt.
Es gibt ein Video, als mein Bruder gerade geboren ist, da war ich drei und mein Vater sagte, da habe ich schon dort getanzt. Lange war ich auch Schülerin der Leiterin.
Alle zwei Jahre gab es eine große Aufführung der ganzen Schule in der Akademie der Künste. Wir haben immer schon ein halbes Jahr im Voraus angefangen zu proben. Es war immer ein Riesenereignis, mehrere Tage lang: Einen Tag Generalprobe und ich glaube dann drei Aufführungen an zwei Tagen. Also insgesamt vier Durchläufe. Bei der Generalprobe ging immer irgendetwas schief, aber bei den Aufführugnen lief es dann.
Es hat riesigen Spaß gemacht und mir ist erst viel später klar geworden, das sich praktisch mit Tanz aufgewachsen bin, denn bis auf Krankheits- oder Schulferienzeiten habe ich ja jede Woche getanzt.
Wir haben tolle Sachen gemacht, viel frei ausprobiert, aber auch Gynmastik-Übungen und Schritt- sowie Sprungtechniken in den Tanz eingebaut. Es war wie eine Art weitere Heimat für mich, die mir vertraut war und in der ich mich wohl gefühlt habe. Bis fast zum Schluss.
Aber das ist eine andere Sache und hatte mit Tanz eigentlich nie was zu tun. Wir haben auch Vertrauensübungen gemacht und nie hat mich wer spüren lassen, dass ich anders bin. Ich war einfach ich und ein Teil der Gruppe. Das war mit das Schönste daran.
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