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Tango Sehnix

Ich war Mitte 20, als mir eine Freundin von einem Tangokurs erzählte und ich neugierig wurde. Ich bin mitgegangen und fand es anfangs wirklich prima. Ich mag die Musik und es war auch ziemlich einfach am Anfang.
Klar hat sich die Schwierigkeit schnell gesteigert und wäre es nicht so in meiner Nähe gewesen, wäre ich auch nicht so lang dabei geblieben.
Aber irgendwann hat mich dieses Regeln befolgen und auf den Tanzpartner hören müssen auch genervt. Das ist nicht meine Welt. Ich komme aus der freine Improvisation und so gänzlich fremdbestimmt zu sein im Tanz, das mag ich einfach nicht.
Für den Tango ist es super und auch, dass man nicht sehen können muss, hilft beim Führen. Der Tangolehrer wollte seinen Schüler*innen genau das zeigen: Ihr müsst nicht hingucken können oder sollt das auch gar nicht, wenn ihr geführt werdet - hört einfach mit eurem Körper dem Tanzpartner zu und macht, was er vorgibt, das reicht schon.
Aber genau das habe ich nicht gut hinbekommen. Oft wurde mir gesagt: Warte ab, mach nicht auf eigene Faust. Das konnte ich nicht.
Es war selten, dass es mal eine Weile gut lief und der Lehrer gar nichts gesagt hat, einfach weitergetanzt hat. Dann wusste ich: Jetzt ist es super.
Aber das hat mir nicht gereicht. Dieses entweder Schweigen oder kritisiert werden fand ich irgendwann belastend.
Außerdem gab es auch vereinzelt frauenfeindliche Äußerungen von ihm. Meine Freundin hat das zwar auch blöd gefunden, aber einfach akzeptiert und weitergemacht. Mir wurde das irgendwann zu dumm.
Außerdem hatte ich auch echt einfach keine Begabung für diesen Tanz.
Irgendwann ahbe ich wieder aufgehört bzw. mir was andderes gesucht, was mir mehr lag. Außerdem änderte sich dann auch der Ort des Unterrichts und der Anfahrtsweg wurde viel zu weit für mich.

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