Über mich Interviews & Artikel
Gedichte Kindergeschichten
Kraftrundbrief / Empowerment-Newsletter Ketten Kunst- und Kulturvermittlung Tanz
Tolle Texte Links und Verweise Kontakt

Titel

Einführung: Es gab ein Kunstwerk von einem israelischen Kabarett. Die Schwestern haben witzige Songs, Sketche und Liebeslieder vorgetragen. Ihr Vater hätte ihnen gesagt: Es gibt zu wenig Lachen in der Welt. Bringt mehr Lachen zu den Leuten. Er ist Holocaust-Überlebender und hat im KZ Sketche und Gedichte geschrieben.
Seine Frau war auf Schindlers Liste, hat sich aber für ihn nach Auschwitz schicken lassen und seinen Namen auf die Liste setzen lassen, für ihren, damit er gerettet wurde. Ich glaube aber, sie hat auch überlebt und sie haben sich nach dem Krieg wiedergefunden, da bin ich mir aber nicht mehr sicher. Also, sie wusstne, dass sie vielleicht in den Tod geht und anstatt ein trauriges, verzweifeltes Gedicht zu schreiben, hat er geschrieben, dass sie sich wiedersehen werden, sie soll nicht traurig sein, es gibt Hoffnung.
Ich fand da sos stark, dass ich den andern unbedingt davon erzählen wollte. Steffi meinte, ich hätte richtig geleuchtet, als ich davon erfahren habe.
Ich habe dann über die Ausstellugnsmacher*innen Kontakt zu den Kabarettistinnen hergestellt und sie haben mir tolles Material geschickt, wodurch der Workshop noch viel schöner wurde, weil wir z.B. eins der Gedichte des Vaters vorlesen lassen konnten.
Die Teilnehmenden konnten die Ausstellung angucken und ich habe noch von weiteren starken Menschen erzählt, die durch die Kunst die Shoah überlebt haben.
Das war eine tolle Erfahrung, eine positive Sicht auf diese schreckliche Zeit zu finden.
Da ich das Material aber erst am Morgen vor dem Workshop bekommen hatte, musste ich ganz schnell alles umplanen, denn davor hatte ich nicht so viel und tolle Sachen über den Vater und hatte den Worksshop eigentlich fast ohne dieses Thema aufgebaut. Das war stressig, aber sonst hätte der Workshop nur wenig Bezug zu der Ausstellung nehmen können und wäre nicht so gut rübergekommen. Nur leider hatte ich dann kein Handout dazu und das war das einzige, was von den Teilnehmenden wirklich bemängelt wurde. Für den ursprünglichen Workshop hatte ich ganz viel Material ausgedruckt, aber so schnell hatte ich nichts mehr schreiben und ausdrucken können.

Zurück zu Kunst- und Kulturvermittlung
Zurück zur Startseite