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Stiftung Taubblind Leben für Tag der offenen Tür beim BMAS, Brailledemonstration Ende August

Einführung: Wir haben an einem Wochenende an zwei Tagen einen Stand gehabt, bei dem die Kids Braille kennenlernen und ausprobierne konnten. Ähnlich wie beim Kinderfest konnten sie Braille-Namensschilder machen und Fragen stellen. Natürlich war auch wieder das Lormen mit dabei. Es hat großen Spaß gemacht. Draußen hat außerdem eine tolle Musikerin gesungen und Gitarre gespielt. Sie heißt Alice Hills und die Musik hat mir toll gefallen. Das BMAS ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Musik war toll, aber ich hätte mir gewünscht, dass eine Musikerin oder Band gewählt worden wäre, die was zu Inklusion macht doer eine inklusive Besetzung hat. Es waren auch Leute aus NRW dabei, z.B. Irmgard Reichsein und wer vom ABSV (Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenverein) in Berlin, eine Frau, die in Moritzburg die TBA-Ausbildung gemacht hat und später meine Praktikantin bzw. TBA wurde und jemand mit gehörlosem Hintergrund. War eine tolle Truppe und ich würde das jederzeit gern wieder machen. Eine Interessierte am Stand hat mir einen Kompass geschenkt und meinte, ich könne den zwar nicht sehen, aber sie wolle trotzdem, dass ich ihn bekomme. Ich hab mich riesig darüber gefreut, weil es so eine nette Geste war und ich mir schon ewig einen Kompass gewünscht hatte, um für Veranstaltungen, wo die Himmelsrichtungen eine zentrale Rolle spielt, selbst feststellen zu können, wo Osten liegt und mich daran orientieren zu können. Ich hab damals recherchiert, aber nichts gefunden, was für blinde Menschen adaptiert ist. Wenn da jemand etwas kennt, würde ich mich über Tipps freuen.

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