Braille-Einführung SHG für TBL und HSB in Berlin
Einführung: Ich habe mit verschiednen Materialien zum Fühlen, den Braillealphabeten und einem Braille-Domino, die Brailelschrift gezeigt und die leute konnten sie ausprobieren. Fragen stellen war natürlich auch drin. Der Plan war eigentlich, dass sie mir ein bisschen Gebärden beibringen und ich ihnen Braille und Lormen. Leider kam dieser Austausch nie zustande. Aber vielleicht können wir in der Zukunft diese Idee noch mal aufgreifen oder einen Austausch für taktile Kommunikationsformen organisieren. Das wäre toll, denn ich fand die Leute dort eigentlich sehr nett. Nur hatten sie leider Schwierigkeiten, mich zu akzeptieren, weil ich nicht gebärden kann. Das ist in der TBL-Szene ein großes Manko, aber ich bin eben hörend aufgewachsen und habe es noch nie richtig gebraucht, obwohl ich es trotzdem toll finde, es besser zu lernen. Eine sehr fitte TBA aus NRW, die gehörlso ist udn trotzdem spitze und v.a. megaschnell lormen kann, hat mir dafür Mut gemacht und von einer blinden Frau erzählt, die richtig gut gebärden kann und dass sie es ganz langsam Schritt für Schritt gelernt hat. Daher denke ich, dass ich es zumidnest versuchen möchte, denn wie kann ich von anderen erwarten, mit mir zu lormen, wenn ich selbst nicht gebärden lerne? Mich faszineiren auch Haptic Body Signs, kleine Info-Gesten auf dem Rücken, der Schulter oder dem Arm, die man in der TBA toll für den Alltag nutzen kann. In einer inklusiven Gruppe, mit der ich eine Woche lang im Grünen war, haben wir z.B. auch Namenszeichen gemacht, eine Adaption von Lorm-Buchstaben auf der Schulter. Dann konnnen sie immer diesen Buchstaben schreiben und sich zu erkennen gebne, auch wenn ich z.B. grad die Hände zum Gemüseschneiden gebraucht habe, weil wir viel zusammengekocht haben. Das war klasse!Zurück zu Kunst- und Kulturvermittlung
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